Zu dem Ganzen gehören natürlich auch wir Männer irgendwie dazu, zumal Norbert und ich uns wirklich gut verstehen, wenn wir bei weitem auch nicht so eng miteinander sind wie die Frauen. Recht regelmäßig treffen wir uns zum Essen oder um mal ins Theater zu gehen. Sogar einen wunderbaren Urlaub haben wir vier letztes Jahr zusammen verbracht. Gemeinsamer Sex war allerdings tabu. Sylvia weiß natürlich, dass Marion und ich uns gelegentlich mit unseren speziellen Freunden, wie wir sie nennen, zum Sex treffen, und Sylvia wäre wohl auch nicht abgeneigt. Das zumindest hat meine Frau mir vor unserem Urlaub verraten, doch mit Norbert ist das nicht zu machen. Wie Marion mir auch verraten hat, ist er zwar ein aufmerksamer Liebhaber, der seine Frau wunderbar zu befriedigen weiß, aber lustvolle Stunden zu viert, vielleicht sogar noch mit Partnertausch, ist einfach nicht seine Welt. Natürlich akzeptieren wir das, zumal Norbert von Sylvias wilder Zeit während der Lehre wohl nur andeutungsweise weiß. Obwohl, reizen würde es mich ja schon, die attraktive Blondine einmal genüsslich zu vögeln, und natürlich würde ich dabei Marion gerne Norbert überlassen. Aber es ist nun einmal, wie es ist.
Das ist also die Situation an jenem Freitag, wo die ganze Sache ihren Lauf nimmt. Normalerweise machen Marion und ich freitags schon mittags Feierabend, doch leider musste ich heute länger arbeiten, und nun ist es bereits vier Uhr, als ich heimkomme. Kaum habe ich die Haustür geöffnet, höre ich schon das Gekicher der beiden Freundinnen. Schuhe, Jackett, Krawatte und Tasche bleiben gleich im Flur, bevor ich das Wohnzimmer betrete. Die beiden sitzen eng nebeneinander auf dem Sofa, ein Glas Weißwein in der Hand, und schauen mich grinsend an. „Na, euch geht’s ja gut.“ grinse ich zurück. „Güß dich“, antwortet Sylvia nur. „Schön, dass du da bist, mein Schatz, nimm dir doch auch Wein und komm zu uns“, ergänzt Marion.
Ich nehme ein Glas von der Anrichte, setze mich neben Marion und schenke mir erst einmal ein. Noch bevor ich mit den beiden anstoßen kann, bekomme ich einen Begrüßungskuss, wie immer ausgesprochen innig. Dass Sylvia uns dabei zusieht, stört uns nicht. „Und, was heckt ihr so aus?“, frage ich. Beide kichern wie zwei Teenager, während Sylvia mich durchdringend anschaut. „Wir haben mein Geschenk zu Hannas Achtzehnten geplant. … Und es ist gut, dass du da bist, denn ich habe etwas ganz Besonderes vor, bei dem ich deine Hilfe brauche.“ meint Marion zögernd. „Na dann mal raus mit der Sprache“, fordere ich die beiden neugierig geworden auf. Marion seufzt: „Also es ist so, dass … ich überlegt habe, dass du … also das Geschenk bist.“ Ich schüttle den Kopf: „Wie meint ihr das? Soll ich einen Tag mit Hanna verbringen, oder was habt ihr geplant?“ Beide kichern, als Marion meine Rechte mit beiden Händen umfasst, fest drückt, und mir tief in die Augen sieht. „Na ja, … es ist schon ein bisschen spezieller.“ meint sie, „Weißt du, es geht um etwas ganz Besonderes, das nur du machen kannst.“
Aufregende Geburtstagsvorbereitungen
Das Geburtstagsgeschenk - Teil 1
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