Aufregende Geburtstagsvorbereitungen

Das Geburtstagsgeschenk - Teil 1

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Aufregende Geburtstagsvorbereitungen

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Alnonymus

Meine Frau Marion hat schon verrückte Ideen, aber das Geschenk zum achtzehnten Geburtstag ihres Patenkinds setzt dem Ganzen die Krone auf. Zum Verständnis muss ich vielleicht erst einmal kurz über uns erzählen.

Meine Frau Marion ist zweiundvierzig und damit vier Jahre älter als ich. Kennengelernt haben wir uns vor zehn Jahren. Vom ersten Augenblick an war es dabei so, als wenn wir uns schon unser ganzes Leben gekannt hätten. Kein Wunder, dass wir bereits zwei Jahre später geheiratet haben. Wir haben uns einfach gefunden, lieben uns und ergänzen uns in allen Lebenslagen, als ob wir füreinander bestimmt sind. Auch der Sex ist einfach traumhaft. Oft überrascht, selbst nach den vielen Jahren, der eine den anderen mit einer heißen Idee, wie zum Beispiel Marion vor ein paar Wochen sonntagmittags, wo sie sich in einen Hauch von Nichts gehüllt, als Dessert auf dem Esstisch dargeboten hat. Verständlich, dass ich sie gleich an Ort und Stelle einfach vernaschen musste. Wir wissen eben, was uns erregt oder tabu ist. Dabei ist uns Treue sehr wichtig, was uns aber nicht daran hindert, gelegentlich mal Sex gemeinsam mit anderen zu genießen. Swingerklubs sind allerdings so überhaupt nicht unsere Welt, doch das Internet bietet hier die entsprechenden Möglichkeiten. So sind wir inzwischen drei Pärchen. Mal treffen wir uns zu viert oder auch mal zu sechst, um gemeinsam unsere Lust auszuleben, wie man so schön sagt. Dabei kämen wir aber nie auf die Idee, dieses, ohne den jeweiligen Partner zu machen. Im Übrigen sind wir inzwischen sogar so gut miteinander befreundet, dass wir einfach auch mal zusammen essen oder ins Kino gehen.

Die einzige Person, mit der ich meine Frau teilen muss, ist ihre Sandkastenfreundin Sylvia. Die beiden haben nie mehr als zwanzig Kilometer voneinander entfernt gewohnt und sind so eng, dass ich manchmal frotzle, Sylvia wisse mehr Intimes über unsere Ehe als ich. Die einzige Reaktion meiner Frau ist ein nicht zu deutendes Augenzwinkern. Was soll's. Marion und Sylvia haben nicht nur zusammen Abitur gemacht, sondern anschließend auch eine Lehre. Die Zeit damals, als sie im Wohnheim gelebt haben, muss ziemlich wild gewesen sein, wie meine Frau unumwunden zugibt. Die beiden haben nicht nur, manchmal sogar zusammen, den ein oder anderen Typen vernascht, sondern in ruhigen Stunden wunderbar unanständige Sachen miteinander gemacht. Auf Dauer haben sie aber festgestellt, dass für sie beide, zu lustvollen Spielen ein schöner harter Schwanz gehört. So blieb ihre lesbische Zweisamkeit ein aufregendes Abenteuer. Nach der Lehre hat Marion ein Studium begonnen, während Sylvia ihre erste Arbeitsstelle angetreten hat. Dort hat sie bald schon ihren jetzigen Mann, Norbert, kennengelernt, und wenig später wurde ihre Tochter Hanna geboren. Natürlich ist Marion die Patentante von Hanna, doch ist sie inzwischen mehr die ältere Freundin oder Vertraute, mit der man über alles reden kann, worüber man mit den Eltern nicht sprechen möchte.

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