„Weißt du Pia, es gibt so viele gefrustete Ehemänner, wie es Ehefrauen gibt. Scheinbar gelingt es den meisten nicht, sich über ihre wirklichen Bedürfnisse auszutauschen.“
„Ich habe gar keine Bedürfnisse diesbezüglich“, entgegnete Pia trotzig.
„Die hat jeder, Liebes, auch du. Du musst sie nur zulassen, dich selbst genießen lernen.“ Sandy legte ihre Stirn in Falten und dachte einen Moment nach. „Ja, das müsste gehen. Hast du Lust auf ein Experiment – Mut?“
Pia sah forschend in Sandys blaue Augen. Ein offener Blick, ihre kaum vorhandenen Lachfältchen gaben ihnen einen freundlichen Ausdruck. Warum auch immer, beschloss Pia, zu dieser Frau Vertrauen zu haben, sie wollte ihren Sex zurück. „Okay, lass’ uns gehen.“ Abrupt stand Pia auf, legte noch das Geld auf den Tisch und wartete auf Sandy, gespannt darauf, was sie vorhatte.
Sandys Wohnung, im „Speckgürtel“ Hamburgs, war ein Traum. Geschmackvoll eingerichtet, sie strahlte Lebensfreude aus. Sandy redete nicht lange um den heißen Brei herum, dirigierte Pia ins Bad, ließ sie eine Dusche nehmen und legte ihr ein paar hübsche Dessous hin. Sie selbst warf sich auch in „Arbeitskleidung“ und posierte gemeinsam mit Pia vor der großen Spiegelwand.
„Sieh’ dir nur deine prachtvollen Brüste an, deine schlanke Taille. Dein Mann MUSS Dich begehren.“
Pia wollte etwas einwenden, doch Sandy bedeutete ihr zu schweigen. Für jeden Betrachter wäre es eine Wonne gewesen, diesen beiden hübschen Frauen zusehen zu dürfen. Gemeinsam und jede für sich erforschten sie ihre Körper. Pia wurde immer freier, nie hätte sie geglaubt, so sexy sein zu können. Sandy zeigte ihr verschiedene Spielzeuge, und wie sie sie zur Luststeigerung einsetzen konnte. „Wow! Ist das scharf. Wenn mein Mann mich so sehen könnte“, ging es Pia durch den Kopf.
„Glaubst du mir jetzt, dass Sex ein elementares Bedürfnis ist, welches jeder Mensch hat?“, strahlte Sandy.
„Ich hatte es einfach vergessen, hatte mich zugeschaufelt mit Terminen, der Familie, den Sorgen, die keine sind. Und ich verübelte Frank, dass er immer wollte und auch konnte, ihn schien der Alltag nicht zu belasten. Als ich seine Nähe am meisten gebraucht hätte, habe ich ihn zurückgewiesen.“
Das Callgirl
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Das Callgirl
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Vielleicht
schreibt grauhaariger