Dann hörte Liv, wie Daniela irgendeine Person mit: „Komm doch!“, ansprach.
War da jemand? Olivia wurde sich ihrer Lage schlagartig bewusst und fragte: „Wer ist da?“
„Pssss…“ Ela berührte das Gesicht ihrer Geliebten. „Dein Mann schaut schon ein paar Minuten zu!“
Sofort war Olivia beruhigt. „Da hat er was zu sehen …“, war ihr erster Gedanke. Aber: War es wirklich Martin, mit dem Daniela Zwiesprache hielt? Wenn nicht? Sie fand sich in einer absolut misslichen Lage. Arme auf dem Rücken gefesselt, Augen verbunden, die Beine zwangsweise gespreizt und untenherum vollkommen nackt.
„Martin?“, fragte Liv dann doch, um Gewissheit zu bekommen.
Was Olivia aus bekanntem Grund nicht sehen konnte war, dass Daniela dem Firmenchef angedeutet hatte, keinen Laut von sich zu geben. Trotzdem kam dieser näher und betrachtete das Spiel der beiden Frauen aus nächster Nähe.
„Du hattest Martin jetzt eine ganze Woche für Dich“, flüsterte Daniela in Olivias Ohr. Findest Du nicht, dass es gerecht wäre, wenn ich ihn heute dafür einmal für mich allein bekomme?
„Darf ich wenigstens zusehen?“ Olivia machte auf Mitleid.
„Später vielleicht“, meinte Ela tonangebend. „Du wirst nicht zu kurz kommen!“
Olivia gab sich mit der Aussicht, irgendwie doch mitspielen zu dürfen, zufrieden.
„Schau sie Dir genau an!“ Hörte Liv ihre Geliebte mit dem Mann, ihrem Mann(?), sprechen. Nein, sie versuchte nicht, ihre Scham durch möglichst festes Zusammenpressen, soweit dies mit der Stange möglich war, zu verdecken. Im Gegenteil, sie bot ihre Möse bereitwillig und möglichst weit geöffnet den Augen der beiden Personen an.
„Lustobjekt“ fiel unserer Pilotin dazu ein. Sie zuckte ein wenig, als eine Hand sie am Knie berührte. Es musste die des Mannes sein, weil Daniela immer noch ihren Gesichts- und Halsbereich liebkoste und dazu auch die Finger benutzte. Mit den letzten Handstreichen war Liv nun ganz sicher, dass es Martin ist. Sich noch weiter anbietend, bog sie ihren Körper ihrem Mann entgegen.
Olivia fand sich so richtig begehrt. Oben die Knutscherei mit Ela und an den Beinen, Lippen und Händen ihres Mannes. Dadurch, dass ihre Augen nichts sehen konnten, waren natürlich die verbliebenen Sinne umso geschärfter.
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Eine nicht alltägliche Familie - Teil 75
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