Szene 5: Freundschaft und Liebe
Bad und Diwan wurden für Matilda Ort und Gelegenheit, mit Megan zu philosophieren und mit sich zu ringen, wie denn das wahre, ehrliche und vollkommen unschuldige Gesicht der Liebe aussieht, dem geliebten Menschen gute Gefühle zu schenken und ungezügelte Lust, ohne dass sie je als Wollust diffamiert werden dürfte. Nur bedurfte das eines großen Aufwandes, das Wasser ins Haus zu schleppen, zu erhitzen, den Kamin zu beladen und Feuer und Glut zu schüren. So führte Megan sie eines Abends zu sich ins Schlafzimmer, ließ sich aus dem aufregenden, aber einschnürenden Mieder helfen und erzählte Matilda unbekümmert, wie sie sich von einem Liebhaber hatte begatten lassen, im Stehen, nicht vollends nackt, sondern in ebendiesen Dessous. Sie bemerkte, dass ihre Erzählung Matilda anregte, als sie das quälende Korsett endlich abstreifen konnte, in das Matilda sie vor Stunden geschnürt hatte. Erleichtert ließ sie sich auf das Bett sinken, sah Matilda an und zog sie zu sich. Sie öffnete die Knöpfe und Schleifen ihrer Kleidung und streichelte ihre Brüste. Matilda zögerte, schien sich unwohl zu fühlen. „Was ist?“ fragte Megan erstaunt, die nicht gewohnt war, von ihr zurückgewiesen zu werden, aber eben auch nicht über sie bestimmen wollte.
„Ich möchte mich waschen, mein Geschlecht riecht!“, bekannte Matilda verlegen. Megan schmunzelte. „Sinnliche Männer nennen unser Geschlecht Honigtopf und sein unverfälschter Duft betört sie derart, dass sie sich uns nicht mehr entziehen können. Die kluge Frau nutzt die Lockung dieses allerbersten Parfüms von allen. Du kannst dir beim Ausgehen ein wenig von der Feuchte aus deinem Schritt an Hals und Wangen verreiben und du wirst stauen! Die Männer werden dich umschwärmen wie Motten das Licht!“ Matilda sah sie nur mit großen Augen an. „Glaube mir,“ flüsterte Megan, „wir sind der Himmel für Männer, genau so, wie wir sind!“ Matilda sah sie mit großen, ungläubigen Augen an. Megan, die nichts mehr liebte, als sich zu baden und teure Kosmetik aufzutragen, riet ihr zur Zurückhaltung hinsichtlich grundlegender Hygiene, um Männer wirklich zu betören! Megan schien ihre Gedanken zu erraten und sank mit einem breiten Grinsen zu Boden, zwischen ihren Schenkeln und begann, Matildas Scham zu liebkosen. Ihre Zunge wanderte zwischen ihren Lippen hinauf zu ihrer kleinen, frech hervorlugenden Perle, neckte sie kurz und glitt dann hinunter zu ihrem Damm. „Madam nein“, keuchte Matilda entsetzt, das ist schmutzig!
Megan & Matilda – Aufbruch
Geschichten vom Anfang der Sinnlichkeit
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Megan & Matilda – Aufbruch
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