Megan & Matilda – Aufbruch

Geschichten vom Anfang der Sinnlichkeit

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Megan & Matilda – Aufbruch

Megan & Matilda – Aufbruch

Stayhungry

Szene 4: Einführung in die Sinnlichkeit

„Wenn ich einmal heirate, wie weiß ich denn, wie ich einem Mann gefallen kann?“ fragte Matilda betreten, als sie Megan aus dem Bad half und sie abtrocknete. Laut war es zugegangen im Salon, als Megan letzte Nacht wieder Herrenbesuch gehabt hatte, und was Matilda zu Beginn als Ausdruck von Schmerz und unterwürfiger Hingabe an die grobe Lüsternheit des Mannes aufgefasst hatte, wusste sie nun längst als Megans ekstatischen Höhenflug im Rausch der Sinne einzuordnen. Fast bedauerte sie, dass Megan sie nicht unter irgendeinem Vorwand hinzugerufen hatte, damit sie den Mann dieses Abends und sein Geschlecht in dieser lustvollen Begattung betrachten, ja mit allen Sinnen wahrnehmen könnte. Sie fühlte, wie es in ihrem Schoß pulsierte und hatte doch Angst, all dies könnte allzu bald ihr selbst widerfahren. Nein, es war gut, den Herrn lediglich zu später Stunde zur Tür zu geleiten, die Augen züchtig gesenkt, denn er hatte einen durchdringenden Blick und schien sie in Gedanken auszuziehen, wiewohl er sich gerade mit ihrer Herrin gebalgt und sicher auch umfassend befriedigt hatte. „Matilda, das ist die falsche Frage!“ korrigierte Megan sie. „Du musst fragen, wie kannst du genießen und wie kannst du schenken!“ Wie immer öffnete Megan Matilda die Augen für das Wahre im Leben, abseits aller Konvention.

Matilda half Megan beim Eincremen, Schminken und Formen der Frisur. Längst erfüllte sie ihren Dienst an Megan unbekleidet wie diese selbst und auf deren Geheiß hin hatte sie im Kamin ein stärkeres Feuer entfacht als sonst üblich, eben um die Sinnlichkeit förderliche Nacktheit zu ermöglichen. Megan bestand natürlich darauf, dass auch Matilda sich schminkte, cremte und dabei helfen ließ und die beiden hatten viel Vergnügen am Massieren verspannter Muskeln, anregendem Bemalen der Lippen und aufreizenden Posen vor dem Spiegel. Wie selbstverständlich fasste Megan Matilda schließlich an der Hand und führte sie zum Diwan. Matilda zögerte kurz, errötete und das Herz schlug ihr bis zum Hals, dann ließ sie sich an Megans Seite sinken und schmiegte sich in ihre Arme. „Was immer du magst, wird auch ein Mann mögen auf seine Art. Drum werden wir uns zunächst bewusst machen, was im Sinnestaumel über uns hinweg tost, ohne dass wir richtig verstehen, wie uns geschieht.“ Sanft begann sie, Matildas Brüste und Nippel zu streicheln, die sich bald erhärteten und empfänglich aufrichteten.

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