Meine erotische Beichte 2. Teil

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Meine erotische Beichte 2. Teil

Meine erotische Beichte 2. Teil

Luna

Gut, dann kann ich ja beruhigt weiter machen. Was heißt "beruhigt": vielmehr mit einer prickelnden Unruhe, ob meiner weiteren Entblößungen. Schön war und ist es auch Reaktionen auf meine Enthüllungen zu erhalten, die mir zeigen, dass ich verstanden werde, und auf dem "rechten Pfad" wandele. - Was ist das eigentlich: der "rechte Pfad"? Gibt es den überhaupt?
Also: Vielleicht noch eine kleine Kindheitserinnerung, die auch in die letztens beschriebene Zeit passt. Das ist mir erst im Erwachsenenalter wieder eingefallen, und ich dachte erstaunt, siehe da, das hätte ich gar nicht von mir gedacht.
Irgendwann, wenn man länger mit einem Mann intim ist, kommt wohl (leider?!) irgendwann der Zeitpunkt, wo er versucht, auch den Hintereingang benutzen. Wer will schon ein Spielverderber sein, zumal wenn der gemeinsame Sex eigentlich (bislang) sehr schön und auch befriedigend war oder/und wenn man sich liebt. Aber so behutsam auch jeder meiner bisherigen Versucher damit umgegangen sein mag, Lust hat mir das noch nie bereitet, im Gegenteil eher Unlust, ja sogar Schmerz. Sagen wir es frei heraus: Ich mag es nicht, hinten rein gefickt zu werden. Nicht, weil ich es abstoßend oder pervers fände, sondern weil es mir ganz einfach keinen körperlichen Spaß macht. Das mag enttäuschend für so manchen (schon gewesen) sein, aber es ist so. Und trotzdem hatte ich da ein Erlebnis, das so gar nicht dazu passt.

Das Erlebnis hatte ich so mit etwa fünfunddreißig, und danach kam eine Kindheitserinnerung wieder hoch.
Ich fang mal mit dem Erwachsenenerlebnis an: Also, wie gesagt, mag ich das nicht mit den Hintenrein. Nachdem ich mal wieder diesbezüglich ein (beiderseits) frustrierendes Erlebnis mit einem ansonsten ganz tollen Mann gehabt habe, obwohl mein Lover wirklich sehr behutsam sein wollte und es vielleicht auch war, habe ich gedacht, dass ich die Sache mal für mich selbst in aller Ruhe erkunden sollte. Als ich mal wieder mit mir selbst zugange war, - an der anderen, der "richtigen" dafür vorgesehenen Stelle - bin ich mit meinen Fingern halt auch mal ein Stückchen weiter gegangen. Und siehe da, jetzt, ohne die Befürchtung dessen, was jetzt bald wieder an Unangenehmen kommen würde, war es ja gar nicht so übel, sich das Röschen ein wenig zu streicheln. Diesen zusätzlichen Kitzel habe ich seitdem immer mal wieder, wenn mir gerade danach war, mit in mein Spielchen mit eingebaut. Ich bin dann irgendwann auch mal leicht mit meinem baby-öl-glänzenden Finger leicht eingedrungen (und habe ihn mir dabei stinkig gemacht. Aber wenn man alleine mit sich ist, braucht einem das ja nicht peinlich zu sein: Man riecht dran und wäscht eben seine Hände danach.). So ging das eben weiter und ich wurde immer experimentierfreudiger - ich konnte ja jederzeit - ohne Beziehungsdrama - damit aufhören.

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