Angelina wohnt in einem sehr kleinen Ort irgendwo im Süddeutschland. Aber sogar dieses Nest verfügt über eine eigene Massagepraxis. Aus Kostengründen arbeitet dort zwar nur ein Masseur, aber immerhin.
Angelina ist ihm einmal kurz auf dem Nachhauseweg begegnet. Groß, schlank, sportlich und Mitte Dreißig. Er hatte ein symphatisches Lächeln und machte einen gepflegten Eindruck. Als Angelina in der Praxis anruft um einen Termin auszumachen, ist sie von seiner Stimme fasziniert. Angenehm und dunkel, aber auch ein bisschen herausfordernd und arrogant.
Angelina freut sich irgendwie schon auf den Termin, warum ist ihr nicht so ganz klar. Als der Tag kommt, machte sie sich besonders hübsch. Duscht ausgiebig und cremt sich mit duftender Körpermilch ein. Sie zieht ihren sexy schwarzen BH mit dem dazu passenden Spitzenslip an, den sie sich selbst letzten Geburtstag geschenkt hat. Wenn sie sich schon vor einem fremden Mann ausziehen muss, dann wollte sie wenigstens gut aussehen.
In der Praxis angekommen, wundert sich Angelina, warum es so still ist. Der Masseur kommt aus einer der Praxis-Türen und begrüßt sie zu ihrem ersten Termin. Da er alleine ist, kann er immer nur eine Person auf einmal einplanen, sagt er. So gehört er jetzt eine Stunde ganz ihr. Als er dies sagt, lächelt Angelina und wird ein wenig verlegen.
Da sie noch nie in einer Massage-Praxis war, weiß sie nicht so recht, was jetzt kommt. Er führt sie in einen abgedunkelten Raum mit einer schönen, warmen indirekten Beleuchtung. Dort steht eine Massage-Liege und kuschelig weiche Handtücher liegen oben auf. Er erklärt ihr die Prozedur und geht hinaus. Angelina zieht sich bis auf den Slip aus und legt sich auf die Liege. Nach kurzer Zeit kommt er wieder herein und fängt an, ihr den Rücken zu massieren, wobei er den Slip bis auf die Schenkel herunterzieht, um besser den Po massieren zu können.
Um ihr die anfängliche Scheu zu nehmen, spricht er beruhigend auf sie ein. Sie wird mit der Zeit richtig schläfrig und er wird immer stiller, während er ihren Rücken, den Nacken und auch den Po durchknetet. Angelina bemerkt, dass seine Hände teilweise sehr tief nach unten in Richtung ihrer Schenkel massieren und dass seine Fingerspitzen auf dem Weg zur Schulter, ein wenig nach unten den Busen berühren. Nachdem die 40 Minuten um sind, wendet er sich recht abrupt von Angelina ab und verschwindet durch eine schmale Tür, erklärt aber im Hinausgehen, dass sie sich jetzt anziehen könne, er werde gleich zu ihr an den Empfang kommen, um einen weiteren Termin zu vereinbaren.
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