Überraschung beim Wellness

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Überraschung beim Wellness

Überraschung beim Wellness

Alina Soleil

Wellness in Südtirol ist einfach die beste Medizin gegen Stress. Ein paar Tage Urlaub in einem schicken Resort, und ich bin wieder komplett hergestellt. Die Jahresendrally war dieses Mal besonders hart, unsere ersten drei Quartale waren schlechter als gewohnt und so mussten wir Überstunden kloppen und Deals mit der Brechstange zum Abschluss bringen. An Silvester war ich so platt, dass wir die Party bei unseren Freunden schon kurz nach Zwölf verlassen mussten und ich zehn Stunden oder mehr am Stück geschlafen habe. Zum Glück hat Martin jedes Verständnis der Welt für meine Bedürfnisse nach Erholung in solchen Zeiten; er hat selbst jahrelang in einem ultrastressigen Job gearbeitet und hat auch jetzt, wo er als Freiberufler sein Leben viel entspannter gestalten kann, nicht vergessen, wie anstrengend es im Corporate Business manchmal ist. Und wie wichtig es ist, immer wieder Auszeiten zu nehmen. Apropos Bedürfnisse. Außer ausreichend Schlaf, gutem Essen, viel Sport und ausgiebigen Wanderungen in einer fantastischen Landschaft brauche ich vor allem eins: Sex. Großartigen, leidenschaftlichen, schmutzigen Sex. Je mehr, desto besser.
Wenn ich ein paar Tage auf Körperlichkeit und Orgasmen verzichten muss, werde ich grantig. Nach einer Woche unausstehlich. Und was nach einem Monat passieren würde, wage ich mir gar nicht vorzustellen. So lange habe ich es aber auch noch nie ausgehalten. Selbst in den stressigsten Arbeitsphasen muss ich mich regelmäßig um meinen Hormonhaushalt kümmern, entweder morgens in der Dusche oder abends vor dem Schlafengehen. Zum Glück hat Martin auch dafür Verständnis. Es stört ihn nicht die Bohne, wenn ich mich neben ihm mit meinem Lieblingsvibrator zum Orgasmus brumme, sollte er mal keine Lust haben. Oft hält er mich dabei zärtlich im Arm, streichelt und liebkost mich. Das ist so unglaublich nah und intim, dass es mich manchmal fast zu Tränen rührt.
Seit wir in Südtirol angekommen sind, hat es geregnet. Es ist Anfang Januar, eigentlich die ideale Zeit zum Skifahren und für Schneewanderungen, aber das Wetter ist mies und Schnee gibt es nur in ganz hohen Lagen. Unser Hotel ist etwas abseits, in einem kleinen, eher unbekannten Ort. Draußen ist es uselig, neblig und nasskalt, die Waldwege sind matschig, die Straßen im Ort regennass. Wie gehen zwar jeden Tag raus an die frische Luft, aber ein Vergnügen ist das nicht wirklich. Die meiste Zeit verbringen wir daher im Fitnessstudio des Hotels, das überraschend gut ausgestattet ist. Und natürlich im Wellnessbereich. Eigentlich ist dafür jetzt Hochsaison und die Saunas müssten überfüllt sein. Aber das Hotel hatte wegen eines Umbaus und umfangreichen Renovierungen, die erst vor ein paar Tagen abgeschlossen wurden (früher als geplant, wie man uns an der Rezeption stolz mitteilte) weniger Buchungen als sonst. Zudem hatte das andauernd milde Regenwetter und der fehlende Schnee zur Folge, dass die Skiurlauber ausblieben.
Außer uns sind nur wenige andere Gäste da. Die Hälfte der Urlauber ist überraschend jung, etwa Anfang Zwanzig oder so (ich frage mich, woher die so früh schon das Geld haben, um sich ein derart teures Hotel leisten zu können). Dann sind da noch zwei Familien mit kleinen Kindern und vielleicht drei oder vier Paare mittleren Alters. Mit seinen über 80 Zimmern ist das Haus somit praktisch leer.
Uns ist das nur recht. Denn so sehr wir auch Saunas lieben, so wenig mag ich es, dicht gedrängt neben anderen schwitzenden Menschen wie ein Huhn auf der Stange sitzen zu müssen. Und ich hasse es, wenn sämtliche Liegen im Ruheraum mit Handtüchern belegt sind, während Herr und Frau Wichtig in Frotteebademänteln ihre dicken Bäuche beim Nachmittags-Imbiss in Form halten.
Den haben wir diesmal übrigens ausfallen lassen und uns stattdessen ausgiebig unseren Körpern gewidmet: wir waren erst ein wenig wandern und sind dann zum Workout ins Fitnessstudio gegangen. Interessanterweise sind die auch dann meist leer, wenn ein Hotel bis unter die Schindeln belegt ist. Jetzt haben wir alle Geräte für uns allein. Wunderbar!
Nach einer langen Cardio-Einheit (Martin hat in der Zeit Gewichte gestemmt) gehen wir duschen und dann in die Saunalandschaft. Außer uns ist nur noch ein anderes Pärchen dort: Zwei über beide Ohren verliebte junge Italiener, die im Restaurant ein paar Tische entfernt von uns sitzen – sie sieht aus wie ein Victoria’s Secret Model, er erinnert mich wegen seiner unglaublichen Lockenmähne an den jungen Angelo Branduardi. Die beiden kommen gerade aus den Duschen und steuern händchenhaltend die finnische Sauna an. Wir entscheiden uns dagegen für die Dampfsauna.
Bevor wir reingehen, nimmt jeder von uns eine Handvoll Meersalz aus einer Olivenholzschale, die vor dem Eingang zur Sauna steht. Wenn man eine gut funktionierende Dampfsauna betritt, dann sieht man erst mal fast nichts. Es ist dunkel und der heiße Dampf ist dichter als ein Herbstnebel. Das gedimmte Ambientelicht reicht gerade mal aus, dass man die Sitzbank erkennen kann. Außer uns ist keiner da. Ich spüle mit dem Wasserschlauch die Bank ab, doch bevor wir uns setzten, reiben wir uns noch mit dem Meersalz ein. Zunächst jeder für sich, dann verteilen wir es uns gegenseitig auf unseren Rücken. Ich liebe es, wie das Salz auf der Haut prickelt. Erst ist Martin dran, dann ich. Er massiert sanft meine Schultern, meinen Nacken, die Arme, fährt dann über meine Taille hinunter bis zum Po und beginnt, diesen zu kneten und zu massieren. Mhhh, das tut gut und lässt sofort meinen Schoß erwachen. Nach dem Sport bin ich oft horny und heute ist das nicht anders. Martin küsst sanft meinen Hals und fährt mit seinen Händen über meine Brüste. Sofort stellen sich die Nippel auf.
Salz, Wasserdampf und Schweiß manchen die Haut glitschig und stimulieren alle Sinne. In meiner Muschi zuckt es und wenn es nicht so dampfig feucht wäre, würde ich spüren, wie meine Säfte zu fließen beginnen. Dafür fühle ich deutlich etwas anderes: Martins Penis an meinen Hintern.
„Schatz, nicht hier, was ist, wenn jemand reinkommt?“ sage ich.
„Ach was, wer soll schon kommen? Die Sauna ist doch leer“ antwortet Martin.
„Aber das andere Pärchen...“
„Die sind viel zu sehr mit sich beschäftigt, so verliebt wie die sind“ Martin zieht mich auf die Bank, ohne meine Brüste loszulassen und schmiegt sich an mich.
„Von hier aus haben wir die Tür im Auge und können sehen, wenn jemand reinkommt. Die erkennen eh nix im ersten Moment und bis sich deren Augen an das Licht gewöhnt haben, sitzen wir artig wie die Schulkinder nebeneinander“.
Und schon küsst er mich stürmisch. Seine Hand wandert zwischen meine Beine. Ich stöhne auf, es brennt leicht, weil er noch ein wenig Salz an den Fingern hatte. Im Gegenzug greife ich nach seinem Schwanz, der wie eine Rakete von ihm absteht, und beginne, ihn zu streicheln. Martin brummt vor Vergnügen. Mit der anderen Hand fasse ich sein Kinn und drehe sanft seinen Kopf in Richtung Eingang.
„Wir sollten aber bitte die Tür im Auge behalten“ sage ich, während ich weiter seinen Penis reibe.
Martin rückt noch enger an mich, sodass wir jetzt Seite an Seite nebeneinandersitzen. Sanft streichele ich über seine Eichel, während seine Finger meine Vulvalippen erforschen. Martin beginnt, an meinem Ohr zu knabbern, dann berührt er ganz zart meine Klit. Ah, das ist sooo gut. Ich schließe die Augen und genieße die wundervollen Gefühle in meinem Schoß. Da geht plötzlich die Tür auf.
Wir schrecken auf wie Enten bei einem Gewehrschuss. Ruckartig schließe ich meine Beine, Martin drückt mit beiden Händen seine harten Penis nach unten.
Herein kommen die beiden Italiener. Sie lächeln uns kurz zu und setzten sich dann auf die Bank auf der anderen Seite des Raums, direkt uns gegenüber.
Ob sie was gemerkt haben? Mein Herz schlägt bis zum Hals. Leider hatte der Schock keine Auswirkung auf meine Erregung. Meine Muschi zieht und pocht, ich spüre ganz deutlich, wie prall meine Perle hervorsteht und sich nach Berührung sehnt. Am besten, wir verlagern unsere Aktion jetzt schnell aufs Zimmer und vögeln uns dort den Verstand aus dem Kopf.
„Lass uns gehen“ flüstere ich Martin zu.
„Ich kann nicht“ gibt er zurück. „Ich habe eine solche Latte, ich kann da jetzt nicht raus.“
Schweigend sitzen wir nebeneinander und warten.
„Was ist, können wir jetzt?“ zische ich ein paar Minuten später.
„Nein“ sagt Martin. „Nix zu machen” flüstert er und zuckt verlegen mit den Schultern.
OK, dann warten wir halt noch.
Eine Weile passiert nichts. Mir kommt in den Sinn, dass die beiden Italiener gar nicht den Wasserschlauch genommen haben, um die Sitzbank abzuspülen, bevor sie sich hinsetzten. Das macht man ja nicht nur wegen der Hygiene, es dient vor allem dazu, die heiße Bank abzukühlen. An ihrer Stelle hätte ich mir sicher den Hintern verbrannt. Die beiden haben sich aber gar nichts anmerken lassen.
Während ich noch so meinen Gedanken nachhänge, bemerke ich, dass der Junge seine Hand verdächtig nah am Schoß seiner Freundin liegen hat. Jetzt, wo sich meine Augen an das Licht und den Nebel in der Sauna gewöhnt haben, sehe ich, wie hübsch sie ist. Sie hat eine echte Traumfigur. Er ist dagegen dürr und etwas schlaksig. Aber auch nicht unsexy. Die beiden schauen uns unverblümt, fast herausfordernd an. Oder bilde ich mir das nur ein, weil ich noch so horny bin und nicht klar denken kann?
Der Junge, ich nenne ihn jetzt einfach Angelo, streicht mit der einen Hand über die Wange seiner Victoria, während er sich mit der anderen kaum merklich näher an ihren Venushügel heranschleicht. Zärtlich fährt er mit dem Finger ihren Hals entlang. Dabei schauen er und sie weiter zu uns herüber, so, als wollten sie prüfen, wie wir reagieren. Wie weit sie gehen können, bevor wir irgendwelche Signale senden. Jetzt küsst er ihren Nacken, immer noch zu uns herüberschauend.
Ich erwidere den Blick, gucke nicht weg, suche Augenkontakt zu Victoria, nicke ihr kaum merklich mit dem Kopf zu. Keine Ahnung, wohin das alles führen wird. Ich weiß nur eins: ich finde das, was hier gerade abgeht, so richtig geil.
Angelos linke Hand schiebt sich jetzt sehr eindeutig zwischen Victorias Schenkel. Sie öffnet ihren Mund und benetzt mit der Zunge ihre Lippen. Dann dreht sie sich zu ihm und küsst ihn am Hals. Endlich kommt Leben in seinen Penis. Ein schönes Exemplar, wie ich finde, und ziemlich groß. Er zuckt ein, zwei Mal, und mit jeder Bewegung richtet er sich weiter auf. Gebannt beobachte ich dieses wundervolle Schauspiel, da spüre ich Martins Hand auf meinen Schenkel. Mit einem leichten Druck gibt er mir zu verstehen, was er will. Worauf meine Pussy sofort reagiert. Ich spüre, wie sie immer feuchter wird, wie sie sich nach Berührung sehnt. Inzwischen hat sie das Denken für mich übernommen. Ich öffne ein klein wenig meine Beine. Dabei schaue ich Victoria tief in die Augen. Die lächelt mich an und öffnet ebenfalls ihre Schenkel, in Zeitlupe, ganz langsam. Angelos Finger nutzen die Chance und versperren mir leider eine Sekunde später den Blick auf ihr junges, zartes Möslein. Eigentlich stehe ich auf Schwänze, weniger auf Vulven, aber irgendwie finde ich Victorias Secret (wie komme ich jetzt nur auf dieses blöde Wortspiel?) anregend. Wie die sich wohl anfühlt? Wie sie riecht? Wie sie wohl schmeckt?
Als hätte sie meine Gedanken erraten, fasst sich Victoria zwischen die Beine, schiebt Angelos Hand etwas zur Seite, steckt sich einen Finger in ihre tropfnasse Scheide und leckt ihn danach lustvoll ab. Das macht mich so heiß, dass ich schreien möchte. Aber seit wann stehe ich denn auf Frauen? Jetzt übernimmt wieder Angelo und verwöhnt ihr Honigtöpfchen mit kleinen, kreisenden Bewegungen, teilt die Lippen, tippt ganz zart an Victorias inzwischen deutlich hervorstehende Perle, steckt einen Finger in ihre enge Öffnung, aber nur ein wenig, zieht ihn wieder heraus und beginnt mit seinem Spiel von vorne. Victorias kleine Brüste sind prall aufgerichtet, die Nippel steinhart, Sie kreist mit ihrem Becken, schiebt es vor und zurück, krallt sich mit einer Hand an die Sitzbank, mit der anderen Hand reibt sie etwas unkonzentriert Angelos harte Lanze. Ich kann nicht anders und muss mich selbst anfassen. Meine Klit ist prall geschwollen, meine Möse glitschig nass.
Angelo schaut mir erst tief in die Augen, dann direkt auf meine Spalte und beobachtet fasziniert, wie ich mich selbst verwöhne. Victoria fährt mit ihrer zierlichen Hand an seinem Schwanz (er ist wirklich sehr groß und leicht nach links gekrümmt) auf und ab, immer schneller. Sie öffnet den Mund zu einem lautlosen Stöhnen als Angelo ihr zwei Finger in ihr junges Vötzchen schiebt. Mit dem Daumen reibt er jetzt ihre Perle. Victoria atmet schwer, ihr Dekolleté ist gerötet, ihre Beine zittern. Sie steht offenbar kurz vorm Orgasmus. Sie zuckt immer heftiger mit dem Becken, dann schiebt sie es ruckartig nach vorne und wirft den Kopf in den Nacken. Sie bebt am ganzen Körper und klemmt Angelos Hand zwischen ihren Beinen ein. Wow, das ging schnell. Zu schnell für Angelo, dessen Prachtpenis hilfesuchend in die Höhe ragt. Aber Victoria ist nicht nur schnell im Kommen, sie hat sich auch sehr schnell wieder gefangen. Und sieht die Not ihres Freundes. Sie zögert nicht lange und nimmt seinen Schwanz in den Mund. Wie geil ist das denn? Vor unseren Augen gibt sie ihrem Freund einen Blowjob. Und was für einen!
Ich bin so fasziniert von diesem Schauspiel, dass ich für einen Moment vergessen habe, mich um meine juckende Pussy zu kümmern. Kaum habe ich meine Finger wieder an meiner ultra-erregten Lustperle, merke ich, dass auch ich gleich so weit bin. Und nicht nur ich. Victoria lutscht Angelos Schwanz, als gäbe es kein Morgen, sie saugt an seiner Eichel, während sie seinen Schaft im irrwitzigen Tempo wichst und mit der anderen Hand an seinen Eiern zieht. Dann hält sie plötzlich inne und öffnet ihren Mund. Ich kann sehen, wie Angelos Sperma in ihren Rachen spritzt. Sofort schließt sie ihren Mund wieder um die Eichel und saugt ihren Freund regelrecht leer. Das ist zu viel für mich. Mein Orgasmus trifft mich wie ein Hammer. Ich kralle mich in Martins Schenkel, mein Becken zuckt unkontrolliert, meine Beine zittern. Nur mit Mühe unterdrücke ich ein Schreien. Nach endlosen Sekunden purer Ekstase kehre ich ins Hier und Jetzt zurück. Und merke, dass ich Martin komplett vergessen habe! Mit einem Anflug von schlechtem Gewissen drehe ich mich zu meinem Liebsten um. Sein Bauch und sein Schamhaar sind voller Sperma. Er beugt sich zu mir und küsst mich während er immer noch seinen inzwischen kleiner werdenden Penis massiert. Offenbar hat er sich selbst um sich gekümmert. Gut so. Ich liebe es, wenn er sich einen runterholt. Was ich diesmal leider verpasst habe.
Mein Puls hat sich inzwischen normalisiert und ich lehne mich zurück, schließe die Augen. Lust und Ekstase sind von der Bühne gegangen und haben Platz für Verlegenheit gemacht. Auf einmal stört mich die Anwesenheit des jungen Pärchens. Ich kann sie jetzt auf keinen Fall anschauen. Und ich spüre, dass ich schon viel zu lange in der heißen Sauna war. Ich muss unbedingt raus, brauche dringend frische, kalte Luft. Als ich noch überlege, wie Martin und ich das anstellen sollen, ohne die beiden Italiener anschauen zu müssen, da höre ich auch schon, wie sich die Tür öffnet und gleich darauf wieder schließt. Unser Pärchen hat das Problem für uns gelöst. Keine zehn Sekunden später sind wir auch draußen. Ich bin so aufgeheizt, dass ich geradezu dampfe. Das kalte Wasser aus der Dusche tut unendlich gut, ich kann gar nicht genug davon kriegen.
Etwas später, auf unserem Zimmer, liege ich in Martins Arm, nachdem ich uns ein weiteres Mal wild zum Orgasmus geritten habe.
„Denkst du, die beiden haben uns erwischt, vorhin?“ will ich wissen.
„Hmm“ brummt Martin „kann schon sein.“
„Ich meine, sowas passiert ja nicht einfach so. Höchstens im Pornofilm. Oder in einer unrealistischen erotischen Geschichte.“
„Oder im Swingerclub“, ergänzt Martin.
„Ja, aber ein konservatives Südtiroler Hotel ist von einem Swingerclub so weit entfernt wie eine Sauerländer Dorfdisco vom Berghain.“
„Berghain?“ fragt Martin.
„Ist so ein Club in Berlin“ sage ich. „Sexpositives Publikum, Orgien und so. Hab ich mal gelesen.“
„Hmm. Vermutlich hast du Recht. Die haben was gemerkt. Wahrscheinlich haben sie gedacht: wenn die in der Öffentlichkeit rummachen, dann können wir das schon lange.“
Und nach einer Weile fügte er hinzu: „Das hier war jedenfalls viel besser als jedes Bergheim der Welt oder wie das heißt. Es geht halt nichts über Wellness in Südtirol.“

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