Violette war sich ihrer Schönheit bewusst und mochte es, diese wirkungsvoll in Szene zu setzen. Ihr haselnussbraunes Haar fiel in üppigen Wellen über Gesicht und Busen, wenn sie es nicht während ihres Jobs hochgesteckt oder als Pferdeschwanz trug. Sobald sie die seidige Mähne schüttelte, reichte sie ihr bis zur Taille. Abgesehen von einem sorgfältig getrimmten, schmalen "V" - wie Violette - oberhalb ihrer Spalte, wurde der gleichmäßig gebräunte Teint weder durch Tanlines noch Schamhaare gestört.
Im Laufe der Zeit hatte Violette ein lustvolles Ritual entwickelt, das sie an den meisten ihrer arbeitsfreien Abende mit Hingabe pflegte. Zunächst zog sie sich aus, löste den Knoten ihrer prachtvollen Haselnussmähne und schenkte sich ein Glas kühlen Weißwein ein. Zunächst noch ohne Licht stellte sie sich im Evaskostüm an das bodentiefe Fenster und prostete ihrem imaginären Partner hinter der gegenüberliegenden Glasfassade zu. Gerade in der dunklen Jahreszeit, wenn die Lichter bereits am späten Nachmittag eingeschaltet wurden, suchte sie diese Fenster nach interessanten Einblicken ab. Dabei war die raumhohe Verglasung der Hochhäuser natürlich hilfreich. Sie liebte das Gefühl, andere bei ihren alltäglichen oder auch besonderen Verrichtungen zu beobachten. Die Familie beim Abendessen, das Paar beim Fernsehen oder die ältere Dame mit dem Buch im Ohrensessel waren sicherlich weniger spannend als die jungen Leute beim Vögeln auf der Couch oder der junge Hübsche mit dem Seemannsbart, der nackt vor seinem Laptop onanierte. Das Risiko, beim Zuschauen entdeckt zu werden, erzeugte stets einen zusätzlichen Reiz. Allerdings dürfte es sich als schwierig erweisen, die Lage eines einzelnen erleuchteten. Am liebsten sah sie bei sexuellen Aktivitäten zu. Ihre schmalen Finger glitten dann über die eigenen erogenen Zonen, streichelten die Brüste, zwirbelten die harten Nippel und sorgten für lustvolle Gefühle zwischen ihren Schamlippen.
Sobald das Glas geleert war, legte sich Violette in die heiße Badewanne, lauschte dem Knistern des Schaums und genoss das Spiel ihrer Finger auf der empfindsamen Haut, was meistens zum ersten Orgasmus des Abends führte. Sie trocknete sich sorgsam ab, föhnte ihre lange seidige Mähne und begab sich mit dem riesigen, flauschigen Badetuch über den Schultern zu dem roten Sofa, das mit dem Blick nach draußen quer vor dem Fenster stand. Erneut fuhren ihre Fingerspitzen vom Hals abwärts bis zu den schlanken Fesseln, verweilten ausgiebig auf den straffen Brüsten, widmeten sich ihrem Venushügel, zogen die Labien beiseite, tauchten in ihre feuchte Grotte und vollführten einen zärtlichen Tanz auf ihrem Kitzler. Wenn ihr Atem sich beschleunigte, sich Seufzer und Stöhnen abwechselten, schloss sie die Augen und stellte sich vor, ihr Gegenüber würde mit seinem harten Schwanz langsam in ihre heiße Möse eindringen und sie Stoß für Stoß in den Wahnsinn treiben. Nach der lautstarken Erlösung schaute sie immer erwartungsvoll nach draußen, in der Hoffnung, ihr hätte jemand von der anderen Seite zugeschaut und seinen Blick nicht von ihrem glattrasierten Lustzentrum abwenden können. Zu diesem Zwecke hatte sie die Deckenstrahler so ausgerichtet, dass diese ihre Trümpfe ins rechte Licht setzten. Mehrmals meinte sie den Reflex eines Fernglases oder einer Kamera entdeckt zu haben. Offenbar gab es da draußen jemanden, der sie beobachtete
Violette und die Glasfassade
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Violette und die Glasfassade
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Schade…
schreibt HansG