Kahleb zog sich ganz aus, kniete sich vor die Sebastians Poesie andächtig lauschende Sabrina hin und massierte sanft ihre Brüste. Kahlebs Brustmassage und Sebastians Poesie, mit der er ihre Vulva beflüsterte, waren fast zu viel für die junge Buchhändlerin. So, wie sie nackt da kauerte, war sie ein einziges Liebesbündel, das sich mit zwei Männern teilen wollte. Kahlebs Eichel tanzte direkt vor ihrem Mund, und Sabrina konnte nicht anders, als beherzt nach Kahlebs Ostereiern zu greifen und sich seinen Schwanz tief in den Rachen zu schieben, so tief, bis sie husten musste, wie das bisweilen in schlechten Pornofilmen zu sehen ist. Dann saugte Sabrina sich fest, gewann Kontrolle, und ihre durch Sebastians Vulvageflüster entflammte Lust brach sich Bahn. Am liebsten hätte Sabrina sich jetzt tatsächlich vögeln lassen, und zwar von beiden Berufskollegen gleichzeitig. Sabrina war nicht prüde und hatte sich immer mal wieder mit Erstaunen, aber auch mit leichtem Schaudern Videoclips angesehen, in denen zwei Männer an einer Frau eine Doppelpenetration vollzogen. Dazu wäre Sabrina keineswegs bereit gewesen, vermutend, dass da auch Schmerz mit im Spiel war, wenn zwei Schwänze in ihr wüten würden. Nein, so weit konnte und wollte sie nicht gehen. Sie wollte aber genießen, entspannt genießen, die originelle Poesie des einen und die sanften Berührungen des andern in sich aufnehmend.
Sabrina, lang habe ich gelitten
Wie gross sind denn wohl DeineTitten?
Und Dein Arsch, das wollt’ ich wissen
Darf ich Deine Backen küssen?
Kniend darben wir im Moos
Wollen alle Deinen Schoss
Deine Glitzermuschel gar
Wir lieben Dich mit Haut und Haar
Sabrina öffnete den Mund, Kahleb entzog sich ihr. Alle drei schwiegen. Soeben hatte Kahleb sich selbst übertroffen. Ein Eichhörnchen huschte vorbei, von ferne waren die Klopfgeräusche eines Spechts zu hören.
„Das nächste Mal nehmen wir Klaus Oberholzer mit“, sagte Sebastian bestimmt. „Er ist kein Poet, kein Vulvaflüsterer, aber er wird Dich malen, liebe Sabrina, in zarten Hauttönen, und Dein Haar wird in sanftem Rot erstrahlen und uns alle bis tief ins Herz hinein berühren.“ Sabrina sah sich schon vor einer Staffelei posieren. Vor archaisch anmutenden Bäumen im Hintergrund, bequem im Moos hingefläzt, neckisch ihre Scham bedeckend. Auf dass ein großes Kunstwerk entstehe, das sowohl Männer als auch Frauen weit über das postcoitale Zeitalter hinaus erfreuen sollte.
Und alles war gut. Sabrina zog sich an. Nahm, wie immer, Kahlebs rechte und Sebastians linke Hand, und so verließen die drei ein weiteres Mal den Ort des Geschehens, der sich, sollte Klaus Oberholzer zusagen, bald in ein Biotop nicht nur sprachlich-poetischer, sondern auch bildender Künste verwandeln würde.
Vulva-Flüsterer
Vulva-Dialoge - Teil IV und Schluss
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