Dein Fötzchen würd‘ ich gern besingen
Rund um mich die Harfen klingen
Mein Auge, es sieht nur das eine
Deine Spalte, diese feine
Schaut doch, dieses feuchte Schimmern
Wie gern doch höre ich Dich wimmern
Und mein Schwanz, so hart und prall
Er springt aus meinem Hosenstall
Greif nach meinen Ostereiern
Denn wir haben was zu feiern
Nein, kein Christen- oder Heidenfest
Nur Du, nur Du gibst uns den Rest
Kahleb ist auch schon ganz irre
Schau, Du machst uns völlig kirre
Gemeinsam reizen wir Dein Döschen
Kahleb leckt mit Lust Dein Röschen
Möge alles doch so bleiben
Wenn im Wald wir’s mit Dir treiben
Aber da ist nix mit ficken
Weil wir etwas anders ticken
Gebot der Stunde – postkoital
Somit ist nix mit vaginal
Was zählt, ist dieses Zwiegespräch
Mit Dir, Sabrina, und, ja… ach!
Dieses Mal gab sich Sabrina der Poesie von Sebastian in Wonne hin. Sie drückte ihr Kreuz durch, ihr Verehrer kniete hinter ihr im Moos. Ganz nah waren seine Lippen an ihrer Vulva dran, ohne sie zu berühren. Sebastian wollte es dieses Mal zu einer äußersten Luststeigerung kommen lassen, in Anwesenheit seines offensichtlich eifersüchtigen Berufskollegen. Kahleb krallte die Hände ineinander, als er feststellte, wie Sabrina Sebastian, dem Vulva-Flüsterer, zusprach. Er sah das an ihrer vollkommen entspannten Körpersprache. Sabrina hatte ihr Frühlingskleid, ihren BH und ihren Slip sorgsam zusammengefaltet und neben sich auf einen Baumstrunk gelegt. Nackt und verletztlich gab sie sich Sebastian, dem Hobbypoeten und dessen Worten hin. Alles wirkte so natürlich, so gottgewollt, die Liebe sickerte durchs Laub und die Tannennadeln und breitete sich über der kleinen Fläche aus, die Sabrina, Sebastian und Kahleb in den letzten Wochen als Liebeslager gedient hatte.
Dann, endlich, war Kahleb an der Reihe. Er hatte zwar in sprachlicher Hinsicht Fortschritte gemacht, wozu ihm seine Ausbildung zum Buchhändler bestimmt sehr dienlich war, aber an poetischer Eloquenz hinkte er dann doch meilenweit hinter Sebastian her. Zudem machte ihm der Testosteronspiegel zu schaffen. Das ganze Blut war aus seinem Gehirn gewichen und schien sich in seinem gewaltigen Zentralorgan anzusammeln, obwohl diese Vorstellung, physiologisch betrachtet, vollkommener Quatsch ist. Aber womöglich war Kahleb gerade dabei, ein Naturgesetz außer Kraft zu setzen.
Vulva-Flüsterer
Vulva-Dialoge - Teil IV und Schluss
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